Jugendfeuerwehr

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Feuerwehr Stadt Augustusburg

Ausbildung

 

Die Ausbildungsdienste der Jugendfeuerwehr Augustusburg finden jede Woche (außer während der Schulferien) Freitags 17.00 Uhr im Gerätehaus Augustusburg statt.

 

 

Kontakt

Geschichte von 1982 bis heute

 

Nach einigen vorherigen Versuchen, wurde am 8. März 1982 die Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“ durch die Kameraden Fritz Oehme aus der Grünberger Feuerwehr und Jürgen Barth aus der Augustusburger Feuerwehr, gegründet. Mit einer beachtlichen Anzahl von 19 Mitgliedern, begannen die Kameraden damals schon Kinder und Jugendliche für die ehrenvolle Aufgabe eines Feuerwehrmannes zu begeistern und ihnen die Grundlagen des Brandschutzes beizubringen.

Seit dem Bau der Löschwasserentnahmestelle 1987 an der Goldbach, wurde ein idealer Platz geschaffen, an dem die jungen Feuerwehrleute ihre Ausbildung genießen und viel Spaß haben können. Ich denke dabei an die vielen Wasserschlachten sowie an die Reinigungsaktionen. Der kleine Teich im Wald wird immer noch oft und gern von uns genutzt.

Nach der politischen Wende im Jahr 1989 musste auch für die „Jungen Brandschutzhelfer“ eine neue Geschäftsform gefunden werden. Mit Hilfe von Matthias Lippert dem damaligen Kreisjugendfeuerwehrwart des Kreises Offenbach. Welcher im Dezember `89 mit einer Feuerwehrabordnung auf dem Schloss tagte. Und dadurch den Kontakt zu uns fand. Wurde dann am 10. Juli 1990 aus der Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“, die Jugendfeuerwehr Augustusburg. Die Jugendfeuerwehr Augustusburg war die Erste im Altkreis Flöha, der als Jugendfeuerwehrwart Jürgen Barth vorstand. Von den anderen der damaligen ersten Leitungsmitglieder ist leider keiner mehr in der Augustusburger Wehr dabei. Im Laufe der Jahre wurden viele Kontakte mit anderen Jugendfeuerwehren geknüpft. So fahren wir fast jedes Jahr zum Kreisjugendfeuerwehrtag in den Kreis Offenbach nach Hessen, wo wir eng mit der Jugendfeuerwehr Buchschlag zusammenarbeiten.

Seit 1991 besteht die Beziehung zu unserer Partnerjugendfeuerwehr aus Perknov (Tschechien). Wir versuchen so oft wie möglich zu ihnen ins Zeltlager an den Nackolicky Rybnik oder nach Perknov zu fahren, was uns leider durch unterschiedliche Urlaubs- und Ferientermine nicht jedes Jahr gelingt. Auch unsere gemeinsamen Ausfahrten an die Ostsee, waren für alle Teilnehmer schöne, lustige und erlebnisreiche Zeiten, an die sich sicher jeder gern erinnert. Es hat sich auch fest eingestellt, dass die Perknover am Kreisjugendfeuerwehrtag im Landkreis Freiberg teilnehmen.

1993 fuhren wir, als Vertretung des Bundeslandes Sachsen, zusammen mit der Jugendfeuerwehr Görlitz zum 15. Bundesjugendlager nach Trier. Es gab auch viele Teilnehmer aus anderen Europäischen Ländern. Für uns waren Seminare und viele andere interessante Sachen organisiert. Wir besichtigten auch eine Feuerwache in Luxemburg, und besuchten andere Wehren in der Nähe.

Einige Zeit hatte unsere Jugendfeuerwehr auch eine eigene Zeitung, welche aller 2 Monate erschien und den Namen „DINO – News“ trug. Der Name dieser Zeitung rührt daher, dass wir einen großen Dinosaurier als Maskottchen haben.

Eine feste Größe in jedem Geschäftsjahr ist der Kreisjugendfeuerwehrtag im Landkreis Freiberg. Natürlich fanden schon mehrere Kreisjugendfeuerwehrtage hier in der Stadt Augustusburg statt, wobei es immer Ortsrallyes, Nachtwanderungen, Lagerolympiaden und Seifenkistenrennen gibt.

Als 1995 Jürgen Barth zum Wehrleiter gewählt wurde, fehlte uns lange Zeit ein Jugendfeuerwehrwart. Bis sich im Jahr 2000 Rene Gläser bereit erklärte, dieses Amt zu übernehmen und von der Mitgliederversammlung gewählt wurde. Noch im gleichen Jahr besuchte er den Lehrgang zum Jugendwart, an der Landesfeuerwehrschule in Nardt.

Nach dem Umzug der Wehr ins „neue“ Gerätehaus, verbesserte sich auch viel für die Jugendfeuerwehr einiges. So gibt es einen eigenen Schulungsraum und für jedes Mitglied einen Spind und für die Mädchen eine separate Möglichkeit sich umzuziehen.

Im Laufe der 25 Jahre nahmen wir auch an vielen überregionalen Veranstaltungen teil z. B. beim Wettkampf der Euroregion Erzgebirge, beim Tag der Sachsen, beim Jugendtreff Ost-West der Jugendringe der Kreise Offenbach, Sömmerda und Freiberg und dem Staffellauf der Jugendfeuerwehren zwischen Trier und Dresden zum 16. Bundesjugendlager. Dass wir bei kreisweiten Wettkämpfen immer mit starten und auch recht gute Plätze dabei erreichen können, zeigen die vielen Pokale und Urkunden die sich in unserem Schulungsraum befinden. Aber auch im Stadtgeschehen ist die Jugendfeuerwehr immer mit dabei, sei es bei Lampionumzügen, beim Faschingsumzug, zum Bergfest, dem Männelmarkt und Fest der Vereine. Natürlich ist die Jugendfeuerwehr bei allen Veranstaltungen dabei, die die aktiven Kameraden durchführen. Als Statisten bei Einsatzübungen oder als Helfer bei Festveranstaltungen und auch wieder bei den Tagen der offenen Tür in Augustusburg und Hennersdorf zur Durchführung der Kinderspiele wie das beliebte Ziel spritzen und Schlauchkegeln.

Fast in jedem Jahr findet eine so genannte Abschlußübung statt, dabei zeigen die jungen Feuerwehrleute ihr Wissen und Können bei einer Einsatzübung. Beliebte Objekte dafür sind der Kindergarten, die Mittelschule, das Schloss oder die Waldbühne.

Einige Zeit machten wir immer noch eine so genannte Herbstfahrt, diese gingen in Jugendherbergen hier in Sachsen z.B. ins Spukschloss, oder nach Dörfel bei Annaberg.

Im Herbst 2004 erhielten wir eine Einladung von der Jugendfeuerwehr Oederan um an ihrem Erlebniswochenende teilzunehmen. Seit dem Treffen sich unsere Jugendwehren im Frühjahr in Augustusburg und im Herbst in Oederan.

Diese vielen Aktionen mit und für die Jugendlichen, wären nicht möglich, ohne vorherige Organisation und Hilfe von vielen fleißigen Helfern. Ich bedanke mich bei allen die uns in der gesamten Zeit in irgendeiner Weise geholfen haben.In diesen über 30 Jahren Jugendarbeit, in der Freiwilligen Feuerwehr sind eine Menge Mitglieder in die aktive Wehr übernommen worden. Leider ist davon nur noch ein geringer Anteil in den Wehren der Ortsteile dabei. Viele mussten uns leider aus beruflichen Gründen verlassen.